Sr. Isolde Schneider, FS

Wir alle sehen uns nach Frieden und Stille. Wir sind gewohnt aktiv zu sein, wie oft kommen wir von uns selbst und unserem eigenen Schatten nicht los. Vielleicht verbinden wir mit Kontemplation ein schöner Gebetsraum und die ersehnte Stille, aber Kontemplation ist sovieles mehr. Dazwischen liegt unser Sprung zu ihm. Gott will bei uns Inne Werden,wir müssen bis zum Herzens- Grund still werden.

Man mag sich fragen wie das geht. Wir müssen uns bereit machen in der Gegenwart zu sein, die Zeit Gott zu schenken, Gott und die Gegenwart nicht beeinflußen zu wollen. Gedanken werden kommen, Gefühle werden kommen,aber das bin ich und nicht Gott. Gott will mir entgegen kommen in meiner positiven Leere. Er holt uns ab wenn wir Geduld und Ausdauer haben..Bei ihm ruhen Tag und Nacht und wir können es auch tun. Die Kontemplation will auch unser Schatten, es ist die Stelle wo wir uns nichts mehr vormachen müssen. Kontemplation ist das Verweilen bei ihm, ohne Worte und ohne Anstrengung. Wir sind eingeladen unser ganzes Ich in ihm zu versenken und alles um
uns herum in das Licht seiner Ewigkeit zu stellen.